Freitag Abend
20:00 Uhr Felskader Ba-Wü. – »Bouldern in Peru«
21:00 Uhr Daniel Gebel – »On the road«
Klettern in Südafrika
22:00 Uhr Olivier Favresse – »Vertical sailing Greenland«
Ab 23:00 Uhr rocken die Furunkels, bevor um Mitternacht Under the Surface endgültig das Zelt zum Fliegen bringt.
Samstag Abend
19:30 Uhr Peter Brunnert – »Höhenangst – das Leben ist kein Schnupperkurs«
21:00 Uhr Robert Jasper – »Von der Eigernordwand
bis ans Ende der Welt«
22:00 Uhr Bernd Zangerl – »Blockhunting around the world«
Nach einer Umbaupause startet um 23:00 Uhr das Musikprogramm mit den Gruppen Hau Shoo und Panajah.
Im bewährten Partydome gibts ab 23:15 Uhr Yellow Fever & Co.
Freitag, 20:00 Uhr
Felskader Baden-Württemberg – Peru
Bouldern auf 4500m Höhe
Der Felskader BW ist eine Gruppe junger Sportler, die sich vor allem mit Bouldern und Sportklettern beschäftigen. Dass dies nicht nur wiederholen von Routen im Fränkischen oder Südfrankreich heißen muss, bewies das Team mit abgefahren Aktionen rund um den Globus. Von Norwegen, über Rumänien, oder Südafrika waren schon viele interessante Ziele dabei, bei denen sich das Team immer wieder auf die Suche nach neuem begab.
Den Kern des Vortrags wird die letzte Sommerexpedition des Teams nach Peru darstellen. Neben der Felssuche im ungewissen mussten hier noch Schwierigkeiten wie z.B. Aklimatisation, steckenbleiben des Jeeps, oder auch der fremden Kultur bewältigt werden.
Wer also Lust auf Abenteuer, abgefahrene Leute und monumentale Andenlandschaften hat, ist hier genau richtig. Quasi als kleines Schmankerl gibt es aber natürlich auch die Boulderaction, die das Team bei Erstbegehungen an den unberührten Blöcken Huayllays zeigt.
Freitag, 21:00 Uhr
Daniel Gebel – »On the road«
Klettern in Südafrika
Spätestens seit der Entdeckung der Rocklands ist Südafrika nicht länger ein exotisches Kletterziel. Dass man dort auch ganz hervorragend Sport- und Alpinklettern kann ist jedoch nicht ganz so bekannt. Im September 2009 war eine sechsköpfige Gruppe Allgäuer Kletterer unterwegs um die alpinistische Ambivalenz Südafrikas zu verifizieren.
Daniel Gebel zeigt Bilder und Videos von einem Trip auf dem es vor allem um Bouldern, Sportklettern, alpine Erstbegehungen, Allgäuer Bergkäse, die afrikanische Tierwelt, Heiraten und Reisen und Klettern mit Kind geht.
Freitag, 22:00 Uhr
Olivier Favrese – »Vertical Sailing Greenland«
Four climber-musicians and 75-year-old Reverend Capitain Bob set sail on the west coast of Greenland. There spend 3 months of madness searching for some virgin big walls rising from the ocean. With no sunset, no sunrise and no brains, these warriors get lost in a sea of time, and slowly start to run out of food. After there sail the ten-meter Dodo's Delight across the Atlentic Ocean and face the infinite salt water, bad weather and vomit.
– Prepare to suffer!
Samstag, 19:30 Uhr
Peter Brunnert – »Höhenangst
Das Leben ist kein Schnupperkurs«
Peter Brunnert lässt nicht locker. Mit seinem aktuellen Programm »Höhenangst – Das Leben ist kein Schnupperkurs« reist er zur Zeit durch die Kletterrepublik, um Frontalangriffe auf Zwerchfelle zu starten. Auch in diesem Jahr ist er wieder bei uns auf dem Volltrauf-Festival zu Gast. Es gibt neue Texte und auch den einen oder anderen Klassiker auf die Ohren. Wie immer umsonst und im Zelt.
Samstag, 21:00 Uhr
Robert Jasper – »Von der Eigernordwand bis ans Ende der Welt«
Robert Jasper, einer der weltweit führenden Extrembergsteiger und Eiskletterer zeigt seine neuste Multivisionsshow und wird live kommentieren.
Das erste Hauptthema des Vortrags ist die weltberühmte Eigernordwand. Diese Wand erzählt Geschichten, die Robert Jasper bewegen und die er kennt, wie kaum ein anderer. (17 x Eigernordwand, 4 x Erstbegehungen etc.). Angefangen mit der dramatischen Kletterei der Erstbegeher von 1938 (Heckmair) mit seiner bewegenden Bergsteigergeschichte bis heute, zur ersten freien Begehung der Japanerdirettissima (1800 Meter, 10. Grad). Im Sommer 2009 schrieben Robert Jasper und sein Seilpartner Roger Schaeli Bergsteigergeschichte und wurden für den Unterkircher Award nominiert.
Besonders bewegen Ihn jedoch die Hintergründe: Die historischen Geschichten und die damit verbundenen Erlebnisse und die Motivationsgründe heutiger Bergsteigungen der Wand. Robert Jasper, versucht Natureindrücke und Bergstimmungen dem Zuschauer näher zu bringen.
Das absolute Highlight und der Hauptteil des Vortrages dreht sich um die vergangene Feuerland-Expedition 2010 an das »Ende der Welt.«
Abenteuer entstehen meist durch außergewöhnliche Ideen. Jasper und sein Team segelten bei orkanartigen Stürmen auf den Spuren Magellans, einem der größten Seefahrer des 15 Jahrhunderts, nach dem auch die wagemutige Durchschiffung (Magellanstrasse) zwischen Kap Hoorn und dem Feuerländischen Festland benannt ist.
Zusammen mit seinem Kletterpartner Jörn Heller, dem Bergfotografen Ralf Gantzhorn und dem Skipper Micki Fischer mit seinem 16 Meter langen Segelboot Tari II brach Robert Jasper zur gewaltigen Eispyramide des Monte Sarmiento auf. Schon Charles Darwin war erstaunt von dessen Mächtigkeit und nannte ihn den beeindruckendsten Berg Feuerlands.
Robert berichtet von rauer See, starkem Gegenwind und Meeresströmungen die dem Boot schwer zu schaffen machten. »Hausshohe Wellen aus dem Atlantik zeigten uns einen Hauch von dem, was bei Sturm hier los ist«. Nach 11-tägiger Seefahrt erreichten Robert und sein Team bei starkem Regen die Bahia Escandallo, eine kleine Bucht in der das Boot vor Anker ging. Drei Versuche, die alle im schlechten Wetter scheiterten, brachten keinen Erfolg.
Bei zweifelhaftem Wetter brachen sie zu ihrem vierten Besteigungsversuch auf. Durch kalten Regenwald und Moore ging es mühsam zum Beginn der Gletscher. Sturm und »White out« hielt sie in einer Schneehöhle gefangen. Haltloser Anraumschnee und die Kälte machten ihnen schwer zu schaffen. Nach langer und komplizierter Kletterei ereichte das Team dann doch schlussendlich den Gipfel des Monte Sarmiento. Zum Gedenken an den großen Seefahrer wurde die Route »Die Odyssee Magellans« getauft. Nach einer weiteren Woche auf See, die stürmische Magellanstrasse musste noch gequert werden, erreichte das Expeditionsteam wohlbehalten und glücklich den Hafen von Punta Arenas in Chile.
Samstag, 22:00 Uhr
Bernd Zangerl – »Blockhunting«
BLOCKHUNTING
...wird ein Vortrag von meinen Anfängen des Boulderns, ...a bisserl Retrospektive... Highballs und dann im Hauptteil eine Reise in PERU!!!!









